Paket aus Bangkok Thailand
Letzte Woche bekam ich ein E-Mail mit der Bitte für eine Offerte. Der Auftrag: Am Samstag ein Paket welches von Thailand kommenend am Flughafen Zürich eintrifft abholen und ausliefern. Natürlich habe ich die Offerte gerne gemacht und den Auftrag dann auch prompt bekommen mit der Bemerkung, dass mir die Transportdetails dann noch bekannt gegeben werden.
Wahrscheinlich habe ich mir etwas zuwenig überlegt. Es war ja nur von “Transport” die Rede. Im Hinterkopf war die Idee, dass das Paket dann schon verzollt bereit liegt.
Am Freitag Mittag bekam ich dann ein Mail aus Bangkok selber. Das Paket käme wahrscheinlich morgen Samstag mit der Maschine aus Bangkog vor 7 Uhr in der Früh in Zürich an. Angehängt waren Rechnungen sowie die Air Waybill. Als Spediteur war ich angegeben.
Aber wo muss ich das Paket abholen? Die Fracht am Zürcher Flughafen ist riesig gross. Da gibt es Fracht-Ost und Fracht-West mit hunderten von Toren.
Es war ja erst Freitag Mittag und so blieb noch Zeit die Sache bis am nächsten Tag abzuklären. So fuhr ich mit den Papieren an den Flughafen um die Sache abzuklären. Ich wurde nur an 4 verschiedene Stellen verwiesen. Aber die Leute waren immer sehr freundlich und am Schluss war ich bei Jet Aviation angelangt welche die Fracht für Thai Airways ausführen. Dort hat man mir dann erklärt, dass sie mich morgen anrufen werden sobald das Paket bereit ist. Dann könne ich bei ihnen vorbei kommen und das Paket zum Zoll bringen und dort auch noch die Verzollung machen. Natürlich will Jet Aviation dann Geld für ihre Dienstleistung. Der Zoll möchte seine Abgaben und die Mehrwertsteuer einkassieren und ich selber brauche Zeit um das alles zu machen. Ganz zu Schweigen von dieser verlorenen Stunde mit den Abklärungen von heute.
Zum Glück hat sich der Kunde dann Einsichtig gezeigt und bezahlt die Gebühren, den Zoll sowie meine Arbeitszeit für das Verzollen. Vielleicht sollten beim nächsten Mal die Alarmglocken leuten wenn ich höre “Abholen beim Flughafen” und Nachfragen ob die Verzollung auch noch zu machen ist.
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